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Spielplan

Mi 30.9. 20:00 Late Fame
Fr 2.10. 20:00 A bicyclette!
Sa 3.10. 20:00 A bicyclette!
So 4.10. 19:00 Bashu, the Little Stranger
Mo 5.10. 20:00 A bicyclette!
Di 6.10. 19:00 Rockstar Matthias
Premiere mit Gästen & Gespräch
Mi 7.10. 20:00 A bicyclette!
Do 8.10. 15:00 Bashu, the Little Stranger
SeniOrient
20:00 Naza
Spezialvorstellung
Fr 9.10. 20:00 Salvation
Sa 10.10. 20:00 Soudain
So 11.10. 15:00 Pumuckl und das grosse Missvers…
Familienkino
19:00 Soudain
Mo 12.10. 20:00 Moscas
Mi 14.10. 20:00 Moscas
Do 15.10. 20:00 Medianeras
De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 16.10. 20:00 Alte Liebe
Sa 17.10. 20:00 Alte Liebe
So 18.10. 19:00 A Sad and Beautiful World
Mo 19.10. 20:00 Rockstar Matthias
Mi 21.10. 20:00 Alte Liebe
Do 22.10. 20:00 Naza
Spezialvorstellung
Fr 23.10. 20:00 Soudain
Sa 24.10. 20:00 Dua
So 25.10. 19:00 A bicyclette!
Mo 26.10. 20:00 Dua
Mi 28.10. 20:00 Dua
Do 29.10. 19:00 Heldin
Care-Tag mit Diskussion
Fr 30.10. 20:00 Queen at Sea
Sa 31.10. 20:00 Das geträumte Abenteuer
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Mo 2.11. 20:00 Queen at Sea
Mi 4.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
Do 5.11. 20:00 Naza
Spezialvorstellung
Fr 6.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
Sa 7.11. 20:00 Queen at Sea
So 8.11. 19:00 Das geträumte Abenteuer
Mo 9.11. 20:00 Alte Liebe
Mi 11.11. 20:00 Queen at Sea
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
SeniOrient mit Apéro zum Feiern
Fr 13.11. 20:00 The Great Dictator
Sa 14.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
So 15.11. 19:00 Queen at Sea
Fr 20.11. 20:00 White Sun
Benefizvorstellung für Nepal
So 22.11. 19:00 Henry Fonda for President
Es war einmal Amerika
Do 26.11. 20:00 El ser querido
Vorpremiere De Cine, Tapas ab 19 h
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
So 13.12. 11:00 Pettersson und Findus – Das sch…
Film und Kindermuseum
So 27.12. 15:00 Heidi
Familienkino
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Naza

Von Yuval Abraham, Rachel Szor / Israel / 2026

Drei Jahre lang haben die oscarprämierten Filmschaffenden Yuval Abraham und Rachel Szor (No Other Land) auf den Dächern von Tel Aviv mit zwei Dutzend Angehörigen der israelischen Armee und des Geheimdienstes anonymisierte Interviews geführt. Themen waren die Entscheidungsprozesse und Technologien hinter der Kriegsführung in Gaza, die für die hohen Opferzahlen unter der palästinensischen Bevölkerung verantwortlich sind. Der Filmtitel steht für das Kürzel, mit dem die Armee die Zahl der zivilen Opfer angibt, die bei einem israelischen Angriff einkalkuliert werden. Aus Sicherheitsbedenken hatte das Festival von Venedig erst neun Tage vor Beginn bekannt gegeben, dass NAZA im Hauptwettbewerb zu sehen sein wird. Nach seiner Uraufführung am 10. September wurde der Film vom Publikum mit einer 25-minütigen Standing Ovation gefeiert – ein neuer Rekord. NAZA gewann den Spezialpreis der Jury.

The New Yorker nennt ihn «einen der wichtigsten Filme unserer Zeit», Indie Wire «einen essenziellen Film, der dich bis ins Mark erschüttern wird», Der Standard schreibt: «Der Film ist zwingend. Nicht nur aufgrund seines brisanten Inhalts, auch formal weiss er zu überzeugen.» The Hollywood Reporter schreibt: «Ein nüchterner und unverzichtbarer Dokumentarfilm, der die unmoralische, hochmoderne Tötungsmaschinerie beleuchtet, die von den israelischen Streitkräften im Gazastreifen eingesetzt wird.» Und die französische Tageszeitung Libération stellt fest: «Der unerbittliche Dokumentarfilm von Yuval Abraham und Rachel Szor, der auf Interviews mit israelischen Militärangehörigen und Geheimdienstmitarbeitenden über die gezielten Massaker an Zivilist:innen im Gazastreifen basiert, ist der herausragende Beitrag in Venedig 2026.»

Mittlerweile hat der israelische Kulturminister angedroht, Yuval Abraham und Rachel Szor die Staatsbürgerschaft wegen angeblichen Landesverrats zu entziehen; die Armee prüft rechtliche Schritte. Auf die Frage, ob die Interviews mit Geheimdienstmitarbeitenden echt seien, antwortet DRS-Nahost-Kennerin und Auslandchefin Susanne Brunner: «Das israelische Militär sagt, die angeblichen Geheimdienstmitglieder seien nicht überprüfbar. Dieses Problem stellt sich bei allen anonymen Interviewten. Bei Naza haben investigative Recherche-Teams von der britischen Tageszeitung The Guardian und von der israelischen Plattform+972 mitgearbeitet. Mit Journalistinnen und Journalisten dieser Plattform und einem anderen Investigativkollektiv habe ich letztes Jahr auch zusammengearbeitet. Und da wird jede Aussage, die jemand macht, unter anderem auch digital überprüft: Stand da wirklich ein Haus? Wie viele Menschen wurden getötet? Stimmen Zeit- und Ortsangaben? Decken sich die Aussagen mit denen anderer Quellen? Der jüdisch-israelische Journalist Yuval Abraham ist zudem sehr renommiert für seine Arbeit.»

Wir zeigen das bewegende Zeitdokument aus aktuellem Anlass in Ergänzung zum gedruckten Programm.

Dauer: 78 Minuten
Sprache: OV/deutsch
Altersfreigabe: 16
Do 8.10. 20:00 Naza
Spezialvorstellung
Do 22.10. 20:00 Naza
Spezialvorstellung
Do 5.11. 20:00 Naza
Spezialvorstellung
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