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Spielplan

Sa 27.6. 20:00 Fuori
So 28.6. 19:00 The Love That Remains
Mo 29.6. 20:00 Lost Land
Mi 1.7. 20:00 Las Corrientes
Fr 3.7. 20:00 Las Corrientes
Sa 4.7. 20:00 Las Corrientes
Mi 12.8. 0:00 Sommerpause
Sommerpause bis 12. August
Do 13.8. 15:00 Forrest Gump
SeniOrient
20:00 La Vénus électrique
Fr 14.8. 20:00 La Vénus électrique
Sa 15.8. 20:00 La Vénus électrique
So 16.8. 19:00 La hija Cóndor
Mo 17.8. 20:00 La Vénus électrique
Mi 19.8. 20:00 Forrest Gump
Fr 21.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Sa 22.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Mo 24.8. 20:00 La hija Cóndor
Mi 26.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Fr 28.8. 20:00 La hija Cóndor
Do 10.9. 15:00 Pane e tulipani
SeniOrient
Mo 14.9. 20:00 A Sad and Beautiful World
Do 8.10. 15:00 Bashu
SeniOrient
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
20 Jahre SeniOrient mit Apéro
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
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La Vénus électrique

Von Pierre Salvadori / Frankreich / 2026

Dieser Film, der in Paris 1928 angesiedelt ist und uns die Verzauberung durch die Kunst der Illusion voller Charme vor Augen führt, hat im Mai das Filmfestival von Cannes passend eröffnet. Man kann die Ankündigung des Jahrmarktanpreisers Titus vom Anfang auch auf den Film übertragen verstehen: «Hier gibt es weder Magie noch Illusionen, keine Monster und keine Riesen! Hier gibt es nur Emotionen, nur Empfindungen.»

Antoine Balestro, ein junger Maler, kann seit dem Tod seiner Frau nicht mehr arbeiten und treibt seinen Galeristen Armand zur Verzweiflung. Eines Abends versucht er im Rausch über eine Hellseherin Kontakt zu seiner Frau aufzunehmen. Ohne es zu wissen, spricht er in Wirklichkeit mit Suzanne, einer einfachen Jahrmarktsarbeiterin, die sich in den fremden Wohnwagen geschlichen hat, um Essen zu stehlen. Suzanne erweist sich als begabte Betrügerin, die, bald unterstützt von Armand, eine falsche Sitzung nach der anderen durchführt und Antoine seine Inspiration wieder finden lässt. Doch für Suzanne kompliziert sich alles, als sie sich in den Mann verliebt, den sie manipuliert.

Für La Vénus électrique hat Pierre Salvadori (En liberté) die Zeit zurückgedreht, um eine Geschichte aus den 1920er Jahre im Varietéund Künstlermilieu in Paris zu erzählen. Inspiriert dazu wurde er als Schauspieler auf einem anderen Dreh, wo die Regisseurin ihm den Hintergrund zu seiner damaligen Figur erläuterte. Er erkannte ein Konzept, das sich ausweiten und wie von selbst zu einer Geschichte entwikkeln liess: «Dieses kleine Vorspiel zu einem Drehbuch bot mir die Möglichkeit, eine reine Komödie zu erfinden, in der die Figuren ständig zwischen Opferbereitschaft und Eigeninteresse, zwischen Manipulationen und Resignation hin- und hergerissen wären.»

Mit der Epoche, dem Okkultismus, dem Jahrmarkt, den Galerien boten sich auch die attraktiven szenischen Möglichkeiten an. Was ihm an der Idee gefiel, war, «dass sie mir den Weg zu noch mehr Ironie, mehr Fiktion und damit mehr Inszenierung ebnete.» Die Entscheidung für die Komödie und deren Rhythmus trägt zur Leichtigkeit bei. La Vénus électrique strahlt eine fröhliche Anmut aus, obwohl die Handlung von Traurigkeiten durchzogen ist. «Niemand kann eine Komödie mit glücklichen Figuren schreiben», meint der Filmemacher, «mir fällt keine einzige gute Komödie ein, in der es kein Leid gibt. Komödien verzaubern uns, sie helfen uns zu leben, aber ihre Figuren sind oft orientierungslos, frustriert, ungeschickt oder verloren.» – In der Hauptrolle der Suzanne brilliert Anaïs Demoustier mit ihrem kindlich unschuldigen Blick und der Kraft der Verzauberung.

Dauer: 122 Minuten
Sprache: Französisch/deutsch
Altersfreigabe: 12
Do 13.8. 20:00 La Vénus électrique
Fr 14.8. 20:00 La Vénus électrique
Sa 15.8. 20:00 La Vénus électrique
Mo 17.8. 20:00 La Vénus électrique
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