Spielplan

Mi 12.8. 0:00 Sommerpause
Sommerpause bis 12. August
Do 13.8. 15:00 Forrest Gump
SeniOrient
20:00 La Vénus électrique
Fr 14.8. 20:00 La Vénus électrique
Sa 15.8. 20:00 La Vénus électrique
So 16.8. 19:00 La hija Cóndor
Mo 17.8. 20:00 La Vénus électrique
Mi 19.8. 20:00 Forrest Gump
Fr 21.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Sa 22.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
So 23.8. 19:00 Ingeborg Bachmann
Mo 24.8. 20:00 La hija Cóndor
Mi 26.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Fr 28.8. 20:00 La hija Cóndor
Sa 29.8. 20:00 Becaària
So 30.8. 19:00 Unisono – Von der Liebe zur Mus…
Mo 31.8. 20:00 Unisono – Von der Liebe zur Mus…
Mi 2.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Do 3.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Fr 4.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Sa 5.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
So 6.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
19:00 Becaària
Mo 7.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Mi 9.9. 20:00 Unisono – Von der Liebe zur Mus…
Do 10.9. 15:00 Pane e tulipani
SeniOrient
20:00 Habana Blues
De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 11.9. 20:00 Becaària
Sa 12.9. 20:00 Soudain
So 13.9. 19:00 Pane e tulipani
Mo 14.9. 20:00 A Sad and Beautiful World
Mi 16.9. 20:00 Salvation
Do 17.9. 20:00 Cinque secondi
Serata italiana mit Apéro ab 19 h
Fr 18.9. 20:00 Cinque secondi
Sa 19.9. 20:00 Cinque secondi
So 20.9. 19:00 Late Fame
Mo 21.9. 20:00 Cinque secondi
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Mo 28.9. 20:00 Salvation
Mi 30.9. 20:00 Late Fame
Do 8.10. 15:00 Bashu
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Stummfilm mit Live-Musik
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Do 10.12. 15:00 Heidi
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La Vénus électrique

Von Pierre Salvadori / Frankreich / 2026

Dieser Film, der in Paris 1928 angesiedelt ist und uns die Verzauberung durch die Kunst der Illusion voller Charme vor Augen führt, hat im Mai das Filmfestival von Cannes passend eröffnet. Man kann die Ankündigung des Jahrmarktanpreisers Titus vom Anfang auch auf den Film übertragen verstehen: «Hier gibt es weder Magie noch Illusionen, keine Monster und keine Riesen! Hier gibt es nur Emotionen, nur Empfindungen.»

Antoine Balestro, ein junger Maler, kann seit dem Tod seiner Frau nicht mehr arbeiten und treibt seinen Galeristen Armand zur Verzweiflung. Eines Abends versucht er im Rausch über eine Hellseherin Kontakt zu seiner Frau aufzunehmen. Ohne es zu wissen, spricht er in Wirklichkeit mit Suzanne, einer einfachen Jahrmarktsarbeiterin, die sich in den fremden Wohnwagen geschlichen hat, um Essen zu stehlen. Suzanne erweist sich als begabte Betrügerin, die, bald unterstützt von Armand, eine falsche Sitzung nach der anderen durchführt und Antoine seine Inspiration wieder finden lässt. Doch für Suzanne kompliziert sich alles, als sie sich in den Mann verliebt, den sie manipuliert.

Für La Vénus électrique hat Pierre Salvadori (En liberté) die Zeit zurückgedreht, um eine Geschichte aus den 1920er Jahre im Varietéund Künstlermilieu in Paris zu erzählen. Inspiriert dazu wurde er als Schauspieler auf einem anderen Dreh, wo die Regisseurin ihm den Hintergrund zu seiner damaligen Figur erläuterte. Er erkannte ein Konzept, das sich ausweiten und wie von selbst zu einer Geschichte entwickeln liess: «Dieses kleine Vorspiel zu einem Drehbuch bot mir die Möglichkeit, eine reine Komödie zu erfinden, in der die Figuren ständig zwischen Opferbereitschaft und Eigeninteresse, zwischen Manipulationen und Resignation hin- und hergerissen wären.»

Mit der Epoche, dem Okkultismus, dem Jahrmarkt, den Galerien boten sich auch die attraktiven szenischen Möglichkeiten an. Was ihm an der Idee gefiel, war, «dass sie mir den Weg zu noch mehr Ironie, mehr Fiktion und damit mehr Inszenierung ebnete.» Die Entscheidung für die Komödie und deren Rhythmus trägt zur Leichtigkeit bei. La Vénus électrique strahlt eine fröhliche Anmut aus, obwohl die Handlung von Traurigkeiten durchzogen ist. «Niemand kann eine Komödie mit glücklichen Figuren schreiben», meint der Filmemacher, «mir fällt keine einzige gute Komödie ein, in der es kein Leid gibt. Komödien verzaubern uns, sie helfen uns zu leben, aber ihre Figuren sind oft orientierungslos, frustriert, ungeschickt oder verloren.» – In der Hauptrolle der Suzanne brilliert Anaïs Demoustier mit ihrem kindlich unschuldigen Blick und der Kraft der Verzauberung.

Dauer: 122 Minuten
Sprache: Französisch/deutsch
Altersfreigabe: 12
Do 13.8. 20:00 La Vénus électrique
Fr 14.8. 20:00 La Vénus électrique
Sa 15.8. 20:00 La Vénus électrique
Mo 17.8. 20:00 La Vénus électrique
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