Spielplan
| Sa 27.6. | 20:00 | Fuori |
| So 28.6. | 19:00 | The Love That Remains |
| Mo 29.6. | 20:00 | Lost Land |
| Mi 1.7. | 20:00 | Las Corrientes |
| Fr 3.7. | 20:00 | Las Corrientes |
| Sa 4.7. | 20:00 | Las Corrientes |
| Mi 12.8. | 0:00 | Sommerpause |
| Sommerpause bis 12. August | ||
| Do 13.8. | 15:00 | Forrest Gump |
| SeniOrient | ||
| 20:00 | La Vénus électrique | |
| Fr 14.8. | 20:00 | La Vénus électrique |
| Sa 15.8. | 20:00 | La Vénus électrique |
| So 16.8. | 19:00 | La hija Cóndor |
| Mo 17.8. | 20:00 | La Vénus électrique |
| Mi 19.8. | 20:00 | Forrest Gump |
| Fr 21.8. | 20:00 | A Sad and Beautiful World |
| Sa 22.8. | 20:00 | A Sad and Beautiful World |
| Mo 24.8. | 20:00 | La hija Cóndor |
| Mi 26.8. | 20:00 | A Sad and Beautiful World |
| Fr 28.8. | 20:00 | La hija Cóndor |
| Do 10.9. | 15:00 | Pane e tulipani |
| SeniOrient | ||
| Mo 14.9. | 20:00 | A Sad and Beautiful World |
| Do 8.10. | 15:00 | Bashu |
| SeniOrient | ||
| So 1.11. | 19:00 | Nanook of the North |
| Stummfilm mit Live-Musik | ||
| Do 12.11. | 15:00 | The Great Dictator |
| 20 Jahre SeniOrient mit Apéro | ||
| Do 10.12. | 15:00 | Heidi |
| SeniOrient | ||
Newsletter
Erhalten Sie den Orientkino-Newsletter mit aktuellen Informationen zu Veranstaltungen:
La hija Cóndor
Clara ist eine junge Quechua, die in Bolivien im Cochabamba-Tal umgeben von Bergen lebt. Als Ziehtochter und Nachfolgerin von Ana, der letzten Hebamme in der Region, erwartet sie in ihrer Gemeinschaft eine wichtige Aufgabe. Es sind heilig anmutende Momente, wenn Ana eine Hochschwangere sanft im Andentuch wiegt und Claras Gesänge einsetzen, um das Baby auf seinem Weg ins Leben zu begleiten. In der indigenen Kultur geniesst die Geburtshelferin hohes Ansehen.
Gemeinsam ziehen die beiden Frauen zu Fuss von Weiler zu Weiler, während über ihnen der Kondor seine Kreise zieht. In der andinen Kosmovision gilt dieser Vogel als Vermittler zwischen der irdischen Welt und den Göttern. Doch so hingebungsvoll Clara diese Übergänge begleitet, wächst in ihr zugleich die Sehnsucht nach einem Leben jenseits der Gemeinschaft. Die Sitten im Dorf sind streng, und auch Ana zeigt wenig Verständnis für Claras Lebenshunger – nicht zuletzt, weil sie ihre eigene Existenz bedroht sieht. Aus der Stadt wird vor den Risiken der Hausgeburten gewarnt, Kliniken sollen die medizinische Versorgung gewährleisten. Übers Radio dringen neue Klänge zu Clara und über sie der verlockende Gedanke an eine Karriere als Sängerin in der Stadt. Im Einklang mit der Erhabenheit der Anden entfaltet Àlvaro Olmos Torrico eindrucksvolle Bilder der weiten Landschaft und kontrastiert sie mit Innenaufnahmen, die wie aus einer vergangenen Zeit wirken. Dabei verfällt er nicht in Nostalgie, sondern zeigt eine Welt im Umbruch. Le Point schrieb: «Álvaro Olmos Torrico fängt auf einfühlsame Weise die Dualität ein, die Clara ausmacht: einerseits ihre Verbundenheit mit einer jahrtausendealten Tradition, in der die Erde als nährende Frau angesehen wird, und andererseits ihr brennender Wunsch, in der Stadt ein Star der Volksmusik zu werden.»
| So 16.8. | 19:00 | La hija Cóndor |
| Mo 24.8. | 20:00 | La hija Cóndor |
| Fr 28.8. | 20:00 | La hija Cóndor |





