Spielplan

Mo 28.9. 20:00 Salvation
Mi 30.9. 20:00 Late Fame
Fr 2.10. 20:00 A bicyclette!
Sa 3.10. 20:00 A bicyclette!
So 4.10. 19:00 Bashu, the Little Stranger
Mo 5.10. 20:00 A bicyclette!
Di 6.10. 19:00 Rockstar Matthias
Premiere mit Gästen & Gespräch
Mi 7.10. 20:00 A bicyclette!
Do 8.10. 15:00 Bashu, the Little Stranger
SeniOrient
Fr 9.10. 20:00 Salvation
Sa 10.10. 20:00 Soudain
So 11.10. 15:00 Pumuckl und das grosse Missvers…
Familienkino
19:00 Soudain
Mo 12.10. 20:00 Moscas
Mi 14.10. 20:00 Moscas
Do 15.10. 20:00 Medianeras
De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 16.10. 20:00 Alte Liebe
Sa 17.10. 20:00 Alte Liebe
So 18.10. 19:00 A Sad and Beautiful World
Mo 19.10. 20:00 Rockstar Matthias
Mi 21.10. 20:00 Alte Liebe
Fr 23.10. 20:00 Soudain
Sa 24.10. 20:00 Dua
So 25.10. 19:00 A bicyclette!
Mo 26.10. 20:00 Dua
Mi 28.10. 20:00 Dua
Do 29.10. 19:00 Heldin
Int. Care-Tag mit anschliessender Diskussion
Fr 30.10. 20:00 Queen at Sea
Sa 31.10. 20:00 Das geträumte Abenteuer
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Mo 2.11. 20:00 Queen at Sea
Mi 4.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
Fr 6.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
Sa 7.11. 20:00 Queen at Sea
So 8.11. 19:00 Das geträumte Abenteuer
Mo 9.11. 20:00 Alte Liebe
Mi 11.11. 20:00 Queen at Sea
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
SeniOrient mit Apéro zum Feiern
Fr 13.11. 20:00 The Great Dictator
Sa 14.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
So 15.11. 19:00 Queen at Sea
Do 26.11. 20:00 El ser querido
Vorpremiere De Cine, Tapas ab 19 h
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
So 13.12. 11:00 Pettersson und Findus – Das sch…
Film und Kindermuseum
So 27.12. 15:00 Heidi
Familienkino
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Ingeborg Bachmann

Von Regina Schilling / Deutschland / 2026

Am 25. Juni 1926 wurde Ingeborg Bachmann in Klagenfurt geboren, also vor einhundert Jahren. Am 17. Oktober 1973 ist die Schriftstellerin an den Folgen einer Brandverletzung in Rom gestorben. In einer faszinierend poetischen Spurensuche lässt die Filmemacherin Regina Schilling in Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Die Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag in der Gegenwart und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz.

«Ich war in der glücklichen Lage, sagen zu können, wozu ich mich fähig sehe. Und wozu nicht», erklärt Sandra Hüller, «mir war zum Beispiel deutlich, dass ich nicht im On sprechen beziehungsweise rezitieren möchte, weil es nicht darum geht, dass wir einer Schauspielerin dabei zusehen, wie sie etwas ‚gut macht‘. Sondern eher um eine gemeinsame Forschungsarbeit.»

Diese klare Vorstellung ihrer Schauspielerin habe dazu geführt, dass sie Bachmann in allen Szenen im Ohr habe, erläutert die Regisseurin: «Sie hört tatsächlich in jeder Situation ihren Texten zu. Sie hat vor dem Dreh in Rom alle Texte eingesprochen, und beim Dreh wurden sie ihr mit einem Knopf im Ohr dann zugespielt. Ich habe sie ebenfalls gehört. Das war für mich total neu und faszinierend: beim Dreh auf den Monitor zu schauen und schon gleich das VoiceOver mitzuhören.»

Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Ingeborg Bachmanns eigenen Texten durch-messen Regina Schilling und Sandra Hüller im Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Dauer: 97 Minuten
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: 12
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