Spielplan

Mo 29.6. 20:00 Lost Land
Mi 1.7. 20:00 Las Corrientes
Fr 3.7. 20:00 Las Corrientes
Sa 4.7. 20:00 Las Corrientes
Mi 12.8. 0:00 Sommerpause
Sommerpause bis 12. August
Do 13.8. 15:00 Forrest Gump
SeniOrient
20:00 La Vénus électrique
Fr 14.8. 20:00 La Vénus électrique
Sa 15.8. 20:00 La Vénus électrique
So 16.8. 19:00 La hija Cóndor
Mo 17.8. 20:00 La Vénus électrique
Mi 19.8. 20:00 Forrest Gump
Fr 21.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Sa 22.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
So 23.8. 19:00 Ingeborg Bachmann
Mo 24.8. 20:00 La hija Cóndor
Mi 26.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Fr 28.8. 20:00 La hija Cóndor
Sa 29.8. 20:00 Becaària
Mi 2.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Do 3.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Fr 4.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Sa 5.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
So 6.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
19:00 Becaària
Mo 7.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Do 10.9. 15:00 Pane e tulipani
SeniOrient
Fr 11.9. 20:00 Becaària
Mo 14.9. 20:00 A Sad and Beautiful World
Mi 23.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Do 8.10. 15:00 Bashu
SeniOrient
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
20 Jahre SeniOrient mit Apéro
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
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Ingeborg Bachmann

Von Regina Schilling / Deutschland / 2026

Am 25. Juni 1926 wurde Ingeborg Bachmann in Klagenfurt geboren, also vor einhundert Jahren. Am 17. Oktober 1973 ist die Schriftstellerin an den Folgen einer Brandverletzung in Rom gestorben. In einer faszinierend poetischen Spurensuche lässt die Filmemacherin Regina Schilling in Ingeborg Bachmann - Jemand, der einmal ich war das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Die Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag in der Gegenwart und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz.

«Ich war in der glücklichen Lage, sagen zu können, wozu ich mich fähig sehe. Und wozu nicht», erklärt Sandra Hüller, «mir war zum Beispiel deutlich, dass ich nicht im On sprechen beziehungsweise rezitieren möchte, weil es nicht darum geht, dass wir einer Schauspielerin dabei zusehen, wie sie etwas ‚gut macht‘. Sondern eher um eine gemeinsame Forschungsarbeit.»

Diese klare Vorstellung ihrer Schauspielerin habe dazu geführt, dass sie Bachmann in allen Szenen im Ohr habe, erläutert die Regisseurin: «Sie hört tatsächlich in jeder Situation ihren Texten zu. Sie hat vor dem Dreh in Rom alle Texte eingesprochen, und beim Dreh wurden sie ihr mit einem Knopf im Ohr dann zugespielt. Ich habe sie ebenfalls gehört. Das war für mich total neu und faszinierend: beim Dreh auf den Monitor zu schauen und schon gleich das VoiceOver mitzuhören.»

Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Ingeborg Bachmanns eigenen Texten durch-messen Regina Schilling und Sandra Hüller im Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen.

Dauer: 97 Minuten
Sprache: Deutsch
Altersfreigabe: 16
So 23.8. 19:00 Ingeborg Bachmann
Mo 7.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Mi 23.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
  • Bachmann_Still_02_(c)JohannMarte
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