Spielplan

Mi 13.5. 20:00 Primavera
Do 14.5. 15:00 Das Boot ist voll
SeniOrient
19:00 Hirschfeld – Unbekannter Bekann…
Fr 15.5. 20:00 Rose
Sa 16.5. 20:00 Rose
So 17.5. 19:00 Tatti – Paese di sognatori
Mo 18.5. 20:00 Rose
Di 19.5. 20:00 Barbara Buser – Pionierin der N…
Zusatzvorstellung
Mi 20.5. 20:00 Don't Let the Sun
Fr 22.5. 20:00 Don't Let the Sun
Sa 23.5. 20:00 Tatti – Paese di sognatori
So 24.5. 19:00 Rose
Mo 25.5. 19:00 Le Chant des forêts
Mi 27.5. 20:00 Gelbe Briefe
Goldener Bär Berlinale 2026
Do 28.5. 20:00 Un cuento chino
De Cine mit Tapas ab 19 h
Fr 29.5. 20:00 Tatti – Paese di sognatori
Sa 30.5. 20:00 Don't Let the Sun
So 31.5. 19:00 Divine Comedy
Mo 1.6. 20:00 Gelbe Briefe
Mi 3.6. 20:00 La mia famiglia italiana
Do 4.6. 19:00 Rose
Fr 5.6. 20:00 Dossier 137
Sa 6.6. 20:00 Dossier 137
So 7.6. 19:00 Herbstfeuer
Mo 8.6. 20:00 Dossier 137
Mi 10.6. 20:00 Love on Trial
Do 11.6. 15:00 Topkapi
SeniOrient
Fr 12.6. 20:00 Love on Trial
Sa 13.6. 20:00 La mia famiglia italiana
So 14.6. 19:00 Unter Pflanzen
Mo 15.6. 20:00 Tatti – Paese di sognatori
Mi 17.6. 20:00 Topkapi
Fr 19.6. 20:00 The Love That Remains
Sa 20.6. 20:00 The Love That Remains
So 21.6. 19:00 Fuori
Mo 22.6. 20:00 The Love That Remains
Mi 24.6. 20:00 The Love That Remains
Fr 26.6. 20:00 Fuori
Sa 27.6. 20:00 Fuori
So 28.6. 19:00 The Love That Remains
Mo 29.6. 20:00 Lost Land
Mi 1.7. 20:00 Las Corrientes
Fr 3.7. 20:00 Las Corrientes
Sa 4.7. 20:00 Las Corrientes
Di 11.8. 0:00 Sommerpause
Sommerpause bis 13. August
Do 13.8. 15:00 Forrest Gump
SeniOrient
Do 10.9. 15:00 Pane e tulipani
SeniOrient
Do 8.10. 15:00 Bashu
SeniOrient
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
20 Jahre SeniOrient mit Apéro
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
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Hiver à Sokcho

Von Koya Kamura / Frankreich/Südkorea / 2024

Sooha lebt zusammen mit ihrem Freund Joonoh in der südkoreanischen Küstenstadt Sokcho. Sie arbeitet in einem kleinen Boardinghouse, das von Herrn Park geführt wird. Ihre Mutter ist Fischverkäuferin auf dem Markt am Hafen. Eines Tages erscheint der französische Comiczeichner Yan Kerrand auf der Suche nach einer Unterkunft. Er will nicht nur für eine Nacht bleiben, er sucht die Stille auf unbefristete Zeit. Da nur Sooha Französisch spricht, weil ihr Vater ein französischer Gastarbeiter war, unterstützt sie Kerrand. Heimlich beobachtet Sooha den Gast beim Zeichnen, auf seinen Wunsch hin begleitet sie ihn zur demilitarisierten Zone und anschliessend mit einer Gondelbahn auf umliegende Hügel, wo Sooha ihm von den Legenden erzählt, die man sich zum Aussehen der Formationen geschaffen hat.

Der französisch-japanische Filmemacher Koya Kamura lebt in Paris, «Hiver à Sokcho» ist nach zwei Kurzfilmen sein erster Spielfilm. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elisa Shua Dusapin und setzt diesen ausgesprochen feinfühlig um. Roschdy Zem verkörpert die Rolle eines einsamen Comiczeichners, der in der verschneiten koreanischen Küstenstadt gestrandet ist, und Bella Kim begegnet ihm mit einer kindlich-erwachsenen Neugier. Zaghaft nähern sich die beiden an, Sooha suchend, neugierig, fasziniert, Kerrand in sich und die Welt seiner Zeichnungen zurückgezogen. Er erzählt ihr erst allmählich Einzelheiten über seine Familie und die Heimat in der Normandie. Zum Faszinierenden an Koya Kamuras Film zählen die Zeichnungen Yan Kerrands und ihre Verschmelzung mit der Handlung – sie sind Teil der Erzählung, bis hin zur Tuschezeichnung, die er Sooha hinterlässt. Die Ankunft des Fremden in der Pension, in der sie arbeitet, hat in ihr Fragen geweckt über ihre eigene Identität. Während der Winter die Stadt betäubt, beobachten sie sich gegenseitig, prüfen sich und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung.

Dauer: 105 Minuten
Sprache: Französisch/deutsch
Altersfreigabe: 14
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