Spielplan

Fr 16.1. 20:00 Jeunes mères
Sa 17.1. 20:00 Jeunes mères
So 18.1. 19:00 Thelma & Louise
Mo 19.1. 20:00 Jeunes mères
Di 20.1. 17:30 Relatos salvajes - Wild Tales
KantiKino
Mi 21.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Do 22.1. 20:00 Carajita
De Cine - mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 23.1. 20:00 Silent Friend
Sa 24.1. 20:00 Silent Friend
So 25.1. 19:00 The Secret Agent
Mo 26.1. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
Mi 28.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Fr 30.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Sa 31.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
So 1.2. 19:00 Hiver à Sokcho
Mo 2.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 4.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Fr 6.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Sa 7.2. 20:00 Hiver à Sokcho
So 8.2. 19:00 Silent Friend
Mo 9.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Mi 11.2. 20:00 Blame
Do 12.2. 15:00 Akahige - Dr. Rotbart
SeniOrient
Fr 13.2. 20:00 Blame
Sa 14.2. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
So 15.2. 15:00 Di chli Häx
Familienkino
19:00 Akahige - Dr. Rotbart
Mo 16.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 18.2. 20:00 Princess Mononoke
Fr 20.2. 20:00 Promis le ciel
Sa 21.2. 20:00 Promis le ciel
So 22.2. 19:00 Princess Mononoke
Mo 23.2. 20:00 Promis le ciel
Mi 25.2. 19:00 Kokuho – The Master of Kabuki
So 1.3. 15:00 Momo
Familienkino
Do 12.3. 15:00 Mes petites amoureuses
SeniOrient
Do 9.4. 15:00 Rio Bravo
SeniOrient
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KantFilmFestival
Do 14.5. 15:00 Das Boot ist voll
SeniOrient
Do 11.6. 15:00 Topkapi
SeniOrient
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Hiver à Sokcho

Von Koya Kamura / Frankreich/Südkorea / 2024

Sooha lebt zusammen mit ihrem Freund Joonoh in der südkoreanischen Küstenstadt Sokcho. Sie arbeitet in einem kleinen Boardinghouse, das von Herrn Park geführt wird. Ihre Mutter ist Fischverkäuferin auf dem Markt am Hafen. Eines Tages erscheint der französische Comiczeichner Yan Kerrand auf der Suche nach einer Unterkunft. Er will nicht nur für eine Nacht bleiben, er sucht die Stille auf unbefristete Zeit. Da nur Sooha Französisch spricht, weil ihr Vater ein französischer Gastarbeiter war, unterstützt sie Kerrand. Heimlich beobachtet Sooha den Gast beim Zeichnen, auf seinen Wunsch hin begleitet sie ihn zur demilitarisierten Zone und anschliessend mit einer Gondelbahn auf umliegende Hügel, wo Sooha ihm von den Legenden erzählt, die man sich zum Aussehen der Formationen geschaffen hat.

Der französisch-japanische Filmemacher Koya Kamura lebt in Paris, «Hiver à Sokcho» ist nach zwei Kurzfilmen sein erster Spielfilm. Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elisa Shua Dusapin und setzt diesen ausgesprochen feinfühlig um. Roschdy Zem verkörpert die Rolle eines einsamen Comiczeichners, der in der verschneiten koreanischen Küstenstadt gestrandet ist, und Bella Kim begegnet ihm mit einer kindlich-erwachsenen Neugier. Zaghaft nähern sich die beiden an, Sooha suchend, neugierig, fasziniert, Kerrand in sich und die Welt seiner Zeichnungen zurückgezogen. Er erzählt ihr erst allmählich Einzelheiten über seine Familie und die Heimat in der Normandie. Zum Faszinierenden an Koya Kamuras Film zählen die Zeichnungen Yan Kerrands und ihre Verschmelzung mit der Handlung – sie sind Teil der Erzählung, bis hin zur Tuschezeichnung, die er Sooha hinterlässt. Die Ankunft des Fremden in der Pension, in der sie arbeitet, hat in ihr Fragen geweckt über ihre eigene Identität. Während der Winter die Stadt betäubt, beobachten sie sich gegenseitig, prüfen sich und knüpfen eine zerbrechliche Verbindung.

Dauer: 105 Minuten
Sprache: Französisch/deutsch
Altersfreigabe: 14
So 1.2. 19:00 Hiver à Sokcho
Fr 6.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Sa 7.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Mo 9.2. 20:00 Hiver à Sokcho
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