Spielplan
| Mi 14.10. | 20:00 | Moscas |
| Do 15.10. | 20:00 | Medianeras |
| De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr | ||
| Fr 16.10. | 20:00 | Alte Liebe |
| Sa 17.10. | 20:00 | Alte Liebe |
| So 18.10. | 19:00 | A Sad and Beautiful World |
| Mo 19.10. | 20:00 | Rockstar Matthias |
| Mi 21.10. | 20:00 | Alte Liebe |
| Do 22.10. | 20:00 | Naza |
| Zusatzvorstellung | ||
| Fr 23.10. | 20:00 | Soudain |
| Sa 24.10. | 20:00 | Dua |
| So 25.10. | 19:00 | A bicyclette! |
| Mo 26.10. | 20:00 | Dua |
| Mi 28.10. | 20:00 | Dua |
| Do 29.10. | 19:00 | Heldin |
| Care-Tag mit Diskussion | ||
| Fr 30.10. | 20:00 | Queen at Sea |
| Sa 31.10. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| So 1.11. | 19:00 | Nanook of the North |
| Stummfilm mit Live-Musik | ||
| Mo 2.11. | 20:00 | Queen at Sea |
| Mi 4.11. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| Do 5.11. | 20:00 | Naza |
| Zusatzvorstellung | ||
| Fr 6.11. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| Sa 7.11. | 20:00 | Queen at Sea |
| So 8.11. | 19:00 | Das geträumte Abenteuer |
| Mo 9.11. | 20:00 | Alte Liebe |
| Mi 11.11. | 20:00 | Queen at Sea |
| Do 12.11. | 15:00 | The Great Dictator |
| SeniOrient mit Apéro zum Feiern | ||
| Fr 13.11. | 20:00 | The Great Dictator |
| Sa 14.11. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| So 15.11. | 19:00 | Queen at Sea |
| Mo 16.11. | 20:00 | Tristan Forever |
| Mi 18.11. | 20:00 | The Loneliest Man In Town |
| Fr 20.11. | 20:00 | White Sun |
| Benefizvorstellung für Nepal | ||
| Sa 21.11. | 20:00 | Enjoy Your Stay |
| So 22.11. | 19:00 | Henry Fonda for President |
| Es war einmal Amerika | ||
| Mo 23.11. | 20:00 | The Loneliest Man In Town |
| Mi 25.11. | 20:00 | Tristan Forever |
| Do 26.11. | 20:00 | El ser querido |
| Vorpremiere De Cine, Tapas ab 19 h | ||
| Fr 27.11. | 20:00 | Congo Boy |
| Sa 28.11. | 20:00 | Congo Boy |
| So 29.11. | 19:00 | Congo Boy |
| Mo 30.11. | 20:00 | Enjoy Your Stay |
| Mi 2.12. | 20:00 | Congo Boy |
| Mi 9.12. | 20:00 | Enjoy Your Stay |
| Do 10.12. | 15:00 | Heidi |
| SeniOrient | ||
| So 13.12. | 11:00 | Pettersson und Findus – Das sch… |
| Film und Kindermuseum | ||
| So 27.12. | 15:00 | Heidi |
| Familienkino | ||
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Dua
Wir befinden uns in Prishtina, Kosovo, Ende der 1990er-Jahre. Während der Balkankrieg näherrückt und die ethnischen Spannungen eskalieren, ringt die dreizehnjährige Dua darum, ihren Platz unter Gleichaltrigen und in ihrem sich wandelnden Körper zu finden. Nach einem Vorfall, der ihre Gemeinschaft erschüttert, gerät sie selbst ins Visier. Sie freundet sich mit der furchtlosen Maki an, die sie zu einer unerwarteten Form des Widerstands führt.
Die kosovarische Regisseurin Blerta Basholli führt uns in sanfter aber unmissverständlicher Weise vor Augen, was es heisst, seine Kindheit und Jugend im Umfeld eines Krieges zu erleben. Zwischen allgegenwärtiger Gewalt und der wachsenden Bedrohung des Exils bleibt kaum Raum für stille Momente des individuellen Aufbruchs. Für sie sei es interessant zurückzublicken, hat die Regisseurin gesagt, darauf, «wie wir gelebt, geliebt und geträumt haben – selbst in Kriegszeiten. Wie sieht der Alltag der Menschen im Krieg aus? Das wollte ich aus der Perspektive einer jungen Frau beleuchten, die aufwächst, während um sie herum eine viel grössere Bedrohung lauert. Menschen, die keinen Krieg erleben, denken vielleicht, es ginge nur um Bomben und Raketen. Im Alltag versuchen die Menschen zu überleben, aber sie sind auch wie wir alle: Sie wollen erfolgreich sein, gute Musik hören, sich verlieben und sich in ihrem Körper wohlfühlen. Ich wollte dem Publikum diese Art von Menschen näherbringen und es dazu bringen, sich mit ihnen zu identifizieren. Ich wollte diesen Teil unseres Lebens zeigen, der leider für viele Menschen in der Ukraine, in Palästina und auf der ganzen Welt immer noch aktuell ist.»
Die meisten Szenen im Film basieren auf dem, was Blerta Basholli erlebt hat. Sie war fünfzehn, als der Krieg endete. Proteste mitzuerleben, die Nachrichten zu verfolgen, an all den Diskussionen zu Hause teilzuhaben, das Land zu verlassen basiert auf ihrem Leben. Sie sagt: «Ich wollte davon erzählen, wie es ist, aufgrund der Bedrohung und aus Notwendigkeit heraus das eigene Land verlassen zu müssen, obwohl man es wirklich liebt. Wenn man einen Film über kleine Länder wie Kosovo dreht, ist die Versuchung gross, alles erklären zu wollen, weil es kompliziert ist. Es gibt zwei Nationen, zwei Sprachen, niemand kann sie voneinander unterscheiden, und nicht viele Menschen wissen, was wirklich passiert ist. Sie wissen nur, dass es einen Krieg gab.»
| Sa 24.10. | 20:00 | Dua |
| Mo 26.10. | 20:00 | Dua |
| Mi 28.10. | 20:00 | Dua |




