Spielplan
| Mi 24.6. | 20:00 | The Love That Remains |
| Fr 26.6. | 20:00 | Fuori |
| Sa 27.6. | 20:00 | Fuori |
| So 28.6. | 19:00 | The Love That Remains |
| Mo 29.6. | 20:00 | Lost Land |
| Mi 1.7. | 20:00 | Las Corrientes |
| Fr 3.7. | 20:00 | Las Corrientes |
| Sa 4.7. | 20:00 | Las Corrientes |
| Di 11.8. | 0:00 | Sommerpause |
| Sommerpause bis 12. August | ||
| Do 13.8. | 15:00 | Forrest Gump |
| SeniOrient | ||
| Do 10.9. | 15:00 | Pane e tulipani |
| SeniOrient | ||
| Do 8.10. | 15:00 | Bashu |
| SeniOrient | ||
| So 1.11. | 19:00 | Nanook of the North |
| Stummfilm mit Live-Musik | ||
| Do 12.11. | 15:00 | The Great Dictator |
| 20 Jahre SeniOrient mit Apéro | ||
| Do 10.12. | 15:00 | Heidi |
| SeniOrient | ||
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Der Mann auf dem Kirchturm
1989 erschoss sich der Grossvater des Filmemachers Edwin Beeler (Hexenkinder) im Keller seines Hauses in Oberägeri im Kanton Zug. Als Kaminfeger und Dachdecker war er im Dorf sehr angesehen, und Edwin Beeler war als Erstgeborener sein Lieblingsenkel. In den 1960er-Jahren war das Dorf seiner Grosseltern für Beeler ein Stück heile Welt. David Meile tollt als Beelers kindliches Alter Ego glücklich auf einer Frühlingswiese herum. Später entdeckt er auf dem Dachboden alte Fotografien der Urgrosseltern. So beginnt er, sich in die Geschichte seiner Vorfahren und die Abgründe der unbegreiflichen Tat des Grossvaters zu vertiefen. Durch Gespräche mit seiner Mutter, weiteren Verwandten und Zeitzeugen lässt Edwin Beeler mit viel Geschick ein Jahrhundert Innerschweizer Sozial- und Familiengeschichte lebendig werden. Darüber hinaus evoziert er mit Objekten und Spielzeugen aus seiner Kindheit, Archivbildern, Postkarten und Ausschnitten aus Familienfilmen eine versunkene bäuerliche Welt, in der man nicht über Gefühle sprach und aus der heute ein Ghetto für Superreiche geworden ist.





