Spielplan
| Mi 23.9. | 20:00 | Ingeborg Bachmann |
| Fr 25.9. | 20:00 | Late Fame |
| Sa 26.9. | 20:00 | Late Fame |
| So 27.9. | 19:00 | Soudain |
| Mo 28.9. | 20:00 | Salvation |
| Mi 30.9. | 20:00 | Late Fame |
| Fr 2.10. | 20:00 | A bicyclette! |
| Sa 3.10. | 20:00 | A bicyclette! |
| So 4.10. | 19:00 | Bashu, the Little Stranger |
| Mo 5.10. | 20:00 | A bicyclette! |
| Di 6.10. | 19:00 | Rockstar Matthias |
| Premiere mit Gästen & Gespräch | ||
| Mi 7.10. | 20:00 | A bicyclette! |
| Do 8.10. | 15:00 | Bashu, the Little Stranger |
| SeniOrient | ||
| Fr 9.10. | 20:00 | Salvation |
| Sa 10.10. | 20:00 | Soudain |
| So 11.10. | 15:00 | Pumuckl und das grosse Missvers… |
| Familienkino | ||
| 19:00 | Soudain | |
| Mo 12.10. | 20:00 | Moscas |
| Mi 14.10. | 20:00 | Moscas |
| Do 15.10. | 20:00 | Medianeras |
| De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr | ||
| Fr 16.10. | 20:00 | Alte Liebe |
| Sa 17.10. | 20:00 | Alte Liebe |
| So 18.10. | 19:00 | A Sad and Beautiful World |
| Mo 19.10. | 20:00 | Rockstar Matthias |
| Mi 21.10. | 20:00 | Alte Liebe |
| Fr 23.10. | 20:00 | Soudain |
| Sa 24.10. | 20:00 | Dua |
| So 25.10. | 19:00 | A bicyclette! |
| Mo 26.10. | 20:00 | Dua |
| Mi 28.10. | 20:00 | Dua |
| Do 29.10. | 19:00 | Heldin |
| Int. Care-Tag mit anschliessender Diskussion | ||
| Fr 30.10. | 20:00 | Queen at Sea |
| Sa 31.10. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| So 1.11. | 19:00 | Nanook of the North |
| Stummfilm mit Live-Musik | ||
| Mo 2.11. | 20:00 | Queen at Sea |
| Mi 4.11. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| Fr 6.11. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| Sa 7.11. | 20:00 | Queen at Sea |
| So 8.11. | 19:00 | Das geträumte Abenteuer |
| Mo 9.11. | 20:00 | Alte Liebe |
| Mi 11.11. | 20:00 | Queen at Sea |
| Do 12.11. | 15:00 | The Great Dictator |
| SeniOrient mit Apéro zum Feiern | ||
| Fr 13.11. | 20:00 | The Great Dictator |
| Sa 14.11. | 20:00 | Das geträumte Abenteuer |
| So 15.11. | 19:00 | Queen at Sea |
| Do 26.11. | 20:00 | El ser querido |
| Vorpremiere De Cine, Tapas ab 19 h | ||
| Do 10.12. | 15:00 | Heidi |
| SeniOrient | ||
| So 13.12. | 11:00 | Pettersson und Findus – Das sch… |
| Film und Kindermuseum | ||
| So 27.12. | 15:00 | Heidi |
| Familienkino | ||
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Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit
Auf vielfachen Wunsch ein weiteres Mal im Programm: Ein Zeitdokument, das elementare Fragen des Zusammenlebens und des Umgangs mit Materialien anspricht. Die Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude und baut diese mit wiederverwendetem Baumaterial um. Wo andere abreissen, sucht sie nach Möglichkeiten, das Bestehende neu zu beleben. Aus ehemaligen Industriearealen entstehen urbane Lebensräume, ein offenes und lebendiges Stück Stadt. Eine frühere Maschinenfabrik in Basel verwandelte sie in ein Quartierzentrum, das Gundeldinger Feld wird als ihr Meisterstück bezeichnet. Ihr Elternhaus ist das erste Haus, das sie vor dem Abriss rettet. Die Architektin blickt zurück auf ihre Jugend und erzählt aus einer Familiengeschichte, die von intellektuellen Frauen geprägt ist. Nach dem Studium arbeitet die Architektin im Sudan, danach in Tansania, wo sie lernt mit wiederverwendetem Material zu bauen. «In Tansania habe ich begriffen, dass es keinen Abfall gibt. Das, was der eine weg schmeisst, ist ein Rohstoff für den anderen.»
Zurück in Basel wird sie die erste Fähr-Frau auf dem Rhein. Hier erinnert sie daran, dass unsere Flüsse ein öffentlicher Raum sind - eine der Voraussetzungen, um darin schwimmen zu dürfen. Zusammen mit Eric Honegger gründet sie kurz vor der Jahrtausendwende das baubüro insitu und später weitere Firmen, die alle nach einem Prinzip arbeiten: Kreislaufwirtschaft statt Verschwendung und «Caring Economy» statt Profitorientierung. Ihre Haltung trifft den Nerv einer Zeit, in der Klimawandel, Rohstoffknappheit und soziale Spannungen immer deutlicher werden. «Wir geben den Sachen nicht genug Wert», meint die junge Architektin und ehemalige Bauteiljägerin Laia Meier und gibt uns einen Einblick in eine Arbeitsweise, die die Wiederverwendung in den Mittelpunkt stellt. Die daraus resultierende, offene Ästhetik lädt zum Mitdenken ein und fördert die Verbundenheit.
In den umgenutzten Gebäuden der Industrieareale bleibt deren Geschichte sicht- und spürbar. Für die 70-jährige Barbara Buser geht es darum, nun die eigene Geschichte, ihr Werk zu sichern. Bisher sind sie und Eric Honegger für die Ausrichtung und die Werte ihrer Betriebe verantwortlich. Wie gelingt es, die vier Firmen zusammen zu halten und deren Ausrichtung als geistiges Erbe zu sichern? Ein neues, grosses Projekt erleichtert es der Architektin das baubüro insitu zu verlassen. Auf dem Basler Franck Areal sollen Kultur, Wohnen und Kreislaufwirtschaft zusammenfinden. Die sorgfältige Transformation wird Jahre in Anspruch nehmen. Barbara Buser: «Mich interessiert die Stadt als Ganzes, als Organismus und ich denke, das ist auch die Lebensform der Zukunft.».




