Spielplan

Do 17.9. 20:00 Cinque secondi
Serata italiana mit Apéro ab 19 h
Fr 18.9. 20:00 Cinque secondi
Sa 19.9. 20:00 Cinque secondi
So 20.9. 19:00 Late Fame
Mo 21.9. 20:00 Cinque secondi
Mi 23.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Fr 25.9. 20:00 Late Fame
Sa 26.9. 20:00 Late Fame
So 27.9. 19:00 Soudain
Mo 28.9. 20:00 Salvation
Mi 30.9. 20:00 Late Fame
Fr 2.10. 20:00 A bicyclette!
Sa 3.10. 20:00 A bicyclette!
So 4.10. 19:00 Bashu, the Little Stranger
Mo 5.10. 20:00 A bicyclette!
Di 6.10. 19:00 Rockstar Matthias
Premiere mit Gästen & Gespräch
Mi 7.10. 20:00 A bicyclette!
Do 8.10. 15:00 Bashu, the Little Stranger
SeniOrient
Fr 9.10. 20:00 Salvation
Sa 10.10. 20:00 Soudain
So 11.10. 15:00 Pumuckl und das grosse Missvers…
Familienkino
19:00 Soudain
Mo 12.10. 20:00 Moscas
Mi 14.10. 20:00 Moscas
Do 15.10. 20:00 Medianeras
De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 16.10. 20:00 Alte Liebe
Sa 17.10. 20:00 Alte Liebe
So 18.10. 19:00 A Sad and Beautiful World
Mo 19.10. 20:00 Rockstar Matthias
Mi 21.10. 20:00 Alte Liebe
Fr 23.10. 20:00 Soudain
Sa 24.10. 20:00 Dua
So 25.10. 19:00 A bicyclette!
Mo 26.10. 20:00 Dua
Mi 28.10. 20:00 Dua
Do 29.10. 19:00 Heldin
Int. Care-Tag mit anschliessender Diskussion
Fr 30.10. 20:00 Queen at Sea
Sa 31.10. 20:00 Das geträumte Abenteuer
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Mo 2.11. 20:00 Queen at Sea
Mi 4.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
Fr 6.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
Sa 7.11. 20:00 Queen at Sea
So 8.11. 19:00 Das geträumte Abenteuer
Mo 9.11. 20:00 Alte Liebe
Mi 11.11. 20:00 Queen at Sea
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
SeniOrient mit Apéro zum Feiern
Fr 13.11. 20:00 The Great Dictator
Sa 14.11. 20:00 Das geträumte Abenteuer
So 15.11. 19:00 Queen at Sea
Do 26.11. 20:00 El ser querido
Vorpremiere De Cine, Tapas ab 19 h
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
So 13.12. 11:00 Pettersson und Findus – Das sch…
Film und Kindermuseum
So 27.12. 15:00 Heidi
Familienkino
Newsletter

Erhalten Sie den Orientkino-Newsletter mit aktuellen Informationen zu Veranstaltungen:

<

Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit

Von Gabriele Schärer / Schweiz / 2026

Auf vielfachen Wunsch ein weiteres Mal im Programm: Ein Zeitdokument, das elementare Fragen des Zusammenlebens und des Umgangs mit Materialien anspricht. Die Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude und baut diese mit wiederverwendetem Baumaterial um. Wo andere abreissen, sucht sie nach Möglichkeiten, das Bestehende neu zu beleben. Aus ehemaligen Industriearealen entstehen urbane Lebensräume, ein offenes und lebendiges Stück Stadt. Eine frühere Maschinenfabrik in Basel verwandelte sie in ein Quartierzentrum, das Gundeldinger Feld wird als ihr Meisterstück bezeichnet. Ihr Elternhaus ist das erste Haus, das sie vor dem Abriss rettet. Die Architektin blickt zurück auf ihre Jugend und erzählt aus einer Familiengeschichte, die von intellektuellen Frauen geprägt ist. Nach dem Studium arbeitet die Architektin im Sudan, danach in Tansania, wo sie lernt mit wiederverwendetem Material zu bauen. «In Tansania habe ich begriffen, dass es keinen Abfall gibt. Das, was der eine weg schmeisst, ist ein Rohstoff für den anderen.»

Zurück in Basel wird sie die erste Fähr-Frau auf dem Rhein. Hier erinnert sie daran, dass unsere Flüsse ein öffentlicher Raum sind - eine der Voraussetzungen, um darin schwimmen zu dürfen. Zusammen mit Eric Honegger gründet sie kurz vor der Jahrtausendwende das baubüro insitu und später weitere Firmen, die alle nach einem Prinzip arbeiten: Kreislaufwirtschaft statt Verschwendung und «Caring Economy» statt Profitorientierung. Ihre Haltung trifft den Nerv einer Zeit, in der Klimawandel, Rohstoffknappheit und soziale Spannungen immer deutlicher werden. «Wir geben den Sachen nicht genug Wert», meint die junge Architektin und ehemalige Bauteiljägerin Laia Meier und gibt uns einen Einblick in eine Arbeitsweise, die die Wiederverwendung in den Mittelpunkt stellt. Die daraus resultierende, offene Ästhetik lädt zum Mitdenken ein und fördert die Verbundenheit.

In den umgenutzten Gebäuden der Industrieareale bleibt deren Geschichte sicht- und spürbar. Für die 70-jährige Barbara Buser geht es darum, nun die eigene Geschichte, ihr Werk zu sichern. Bisher sind sie und Eric Honegger für die Ausrichtung und die Werte ihrer Betriebe verantwortlich. Wie gelingt es, die vier Firmen zusammen zu halten und deren Ausrichtung als geistiges Erbe zu sichern? Ein neues, grosses Projekt erleichtert es der Architektin das baubüro insitu zu verlassen. Auf dem Basler Franck Areal sollen Kultur, Wohnen und Kreislaufwirtschaft zusammenfinden. Die sorgfältige Transformation wird Jahre in Anspruch nehmen. Barbara Buser: «Mich interessiert die Stadt als Ganzes, als Organismus und ich denke, das ist auch die Lebensform der Zukunft.».

Dauer: 120 Minuten
Sprache: Dialekt/Deutsch
Altersfreigabe: 14
  • BarbaraBuser_Webbilder-7-scaled
  • BarbaraBuser_Webbilder-4-scaled
  • BarbaraBuser_Webbilder-5-scaled