Spielplan

Fr 16.1. 20:00 Jeunes mères
Sa 17.1. 20:00 Jeunes mères
So 18.1. 19:00 Thelma & Louise
Mo 19.1. 20:00 Jeunes mères
Di 20.1. 17:30 Relatos salvajes - Wild Tales
KantiKino
Mi 21.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Do 22.1. 20:00 Carajita
De Cine - mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 23.1. 20:00 Silent Friend
Sa 24.1. 20:00 Silent Friend
So 25.1. 19:00 The Secret Agent
Mo 26.1. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
Mi 28.1. 20:00 Father Mother Sister Brother
Fr 30.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Sa 31.1. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
So 1.2. 19:00 Hiver à Sokcho
19:00 Broken English
Mo 2.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 4.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Fr 6.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Sa 7.2. 20:00 Hiver à Sokcho
So 8.2. 19:00 Silent Friend
Mo 9.2. 20:00 Hiver à Sokcho
Mi 11.2. 20:00 Blame
Do 12.2. 15:00 Akahige - Dr. Rotbart
SeniOrient
Fr 13.2. 20:00 Blame
Sa 14.2. 20:00 Nacktgeld – The Exposure
So 15.2. 15:00 Di chli Häx
Familienkino
19:00 Akahige - Dr. Rotbart
Mo 16.2. 20:00 Mother - Die Frau hinter der Ik…
Mi 18.2. 20:00 Princess Mononoke
Fr 20.2. 20:00 Promis le ciel
Sa 21.2. 20:00 Promis le ciel
So 22.2. 19:00 Princess Mononoke
Mo 23.2. 20:00 Promis le ciel
Mi 25.2. 19:00 Kokuho – The Master of Kabuki
Fr 27.2. 20:00 Broken English
Sa 28.2. 20:00 Broken English
So 1.3. 15:00 Momo
Familienkino
Do 12.3. 15:00 Mes petites amoureuses
SeniOrient
Do 9.4. 15:00 Rio Bravo
SeniOrient
Fr 8.5. 17:30 KFF 2026
KantFilmFestival
Do 14.5. 15:00 Das Boot ist voll
SeniOrient
Do 11.6. 15:00 Topkapi
SeniOrient
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C'era una volta il West

Von Sergio Leone / Italien / 1968

Am 23. September ist Claudia Cardinale 87-jährig gestorben. In seinem Nachruf in der FAZ hat Andreas Kilb geschrieben, dass es in der Filmgeschichte viele unvergessliche Szenen geben würde, dass es aber wenige gibt, «bei denen man das Gefühl hat, dass sie nicht durch Kunst und Können, sondern durch eine Art Zauberei entstanden sind, Momente, in denen einfach alles stimmt: die Stimmung und das Licht, der Rhythmus und die Musik, die Schauspieler und der Blick der Kamera. Claudia Cardinale hat zwei dieser Szenen erlebt.»

Wir teilen diese Einschätzung und lassen zum Beweis mit einer tiefen Verbeugung die beiden Filme über die Festtage wieder einmal in vollem Leinwandglanz aufscheinen. Die eine Szene, die der Filmkritiker meint, findet sich in «Spiel mir das Lied vom Tod». Da trifft sie als Prostituierte Jill aus New Orleans ein, um zum Mann zu ziehen, der mit ihr und seinen drei Kindern eine Existenz aufbauen will. Aber die künftige Familie ist bereits tot, Opfer eines Streits um die in Bau befindliche Bahnlinie. «Während Jill vor den aufgebahrten Leichen steht, beginnt die Filmmusik von Ennio Morricone sie einzuhüllen, und das Begräbnis wird zum Oratorium, die Worte des Priesters, das offene Grab und Jills Gesicht vor dem blauen Himmel verschmelzen zu einer irrwitzigen visuellen Choreographie.» (Kilb)

Geboren wurde Claude Joséphine Rose Cardinale 1938 als Kind von Nachfahren sizilianischer Auswanderer in Tunis. Sie sprach Französisch und etwas Arabisch und Sizilianisch. Den ersten Filmauftritt hatte sie 1958 in Tunesien mit Omar Sharif (Goha). Hochitalienisch musste sie lernen, als Italiens Kino sie rief.

Dauer: 165 Minuten
Sprache: Englisch/deutsch
Altersfreigabe: 16
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