Spielplan

Mi 1.7. 20:00 Las Corrientes
Fr 3.7. 20:00 Las Corrientes
Sa 4.7. 20:00 Las Corrientes
Mi 12.8. 0:00 Sommerpause
Sommerpause bis 12. August
Do 13.8. 15:00 Forrest Gump
SeniOrient
20:00 La Vénus électrique
Fr 14.8. 20:00 La Vénus électrique
Sa 15.8. 20:00 La Vénus électrique
So 16.8. 19:00 La hija Cóndor
Mo 17.8. 20:00 La Vénus électrique
Mi 19.8. 20:00 Forrest Gump
Fr 21.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Sa 22.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
So 23.8. 19:00 Ingeborg Bachmann
Mo 24.8. 20:00 La hija Cóndor
Mi 26.8. 20:00 A Sad and Beautiful World
Fr 28.8. 20:00 La hija Cóndor
Sa 29.8. 20:00 Becaària
Mi 2.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Do 3.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Fr 4.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
Sa 5.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
So 6.9. 0:00 Fantoche 2026
Festival vom 1. bis 6. September
19:00 Becaària
Mo 7.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Do 10.9. 15:00 Pane e tulipani
SeniOrient
Fr 11.9. 20:00 Becaària
Mo 14.9. 20:00 A Sad and Beautiful World
Mi 23.9. 20:00 Ingeborg Bachmann
Do 8.10. 15:00 Bashu
SeniOrient
So 1.11. 19:00 Nanook of the North
Stummfilm mit Live-Musik
Do 12.11. 15:00 The Great Dictator
20 Jahre SeniOrient mit Apéro
Do 10.12. 15:00 Heidi
SeniOrient
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The Seed of the Sacred Fig

Von Mohammad Rasoulof / Iran / 2024

Das war der Film, der das Publikum am diesjährigen Filmfestival von Cannes bewegte und zu einer noch nie dagewesenen 15-minütigen Standing Ovation bewegte. Mohammad Rasoulof (There Is No Evil) hatte sich wenige Wochen vor der Premiere in einer lebensgefährlichen Flucht absetzen können aus seiner geliebten Heimat, die die Mullahs zu einem Gefängnis umgebaut haben. Der Film war klandestin unter schwierigen Bedingungen gedreht worden – noch nie hat jemand so klar beschrieben, was es heisst, heute in einer Religionsdikatur zu leben und warum die Frauen Widerstand leisten und Hoffnung geben. Der Film spielt in Teheran zu Beginn der Bewegung «Frau, Leben, Freiheit».

Iman ist zum Untersuchungsrichter am Revolutionsgericht aufgestiegen und kämpft aufgrund der landesweiten Proteste mit Misstrauen und Paranoia. Als seine Pistole auf mysteriöse Weise verschwindet, verdächtigt er seine Frau und die Töchter Rezvan (21) und Sana (16). Diese beginnen, soziale Normen und Familienregeln zu hinterfragen, da sie sich angesichts des beruflichen Engagements des Vaters noch sittlicher verhalten sollen, um nicht aufzufallen. Iman hat Befugnis, über Leben und Tod zu entscheiden. In The Seed of the Sacred Fig wechselt Mohammad Rasoulof vom Kammerspiel zum Thriller, als das Drama um die verlorene Waffe seinen Lauf nimmt und der Vater die Kontrolle verliert. Von einem alles überragenden Ensemble getragen, liefert er eine Parabel auf seine Heimat und eine grossartige Würdigung an die mutige Frauenbewegung im Iran wie den Mut von Frauen weltweit.

Dauer: 168 Minuten
Sprache: Farsi/d/f
Altersfreigabe: 16
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