Spielplan

Mi 8.4. 20:00 DJ Ahmet
Do 9.4. 15:00 Rio Bravo
SeniOrient
20:00 Le Chant des forêts
Fr 10.4. 20:00 Hirschfeld – Unbekannter Bekann…
Sa 11.4. 20:00 Leonora in the Morninglight
So 12.4. 19:00 Siri Hustvedt – Dance Around th…
Mo 13.4. 20:00 Rio Bravo
Mi 15.4. 20:00 DJ Ahmet
Do 16.4. 20:00 Ema
De Cine – mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 17.4. 19:00 Kurzfilmnacht 2026
Festivalauswahl
Sa 18.4. 20:00 Walter Lietha - Drum sing i gra…
So 19.4. 19:00 Barbara Buser – Pionierin der N…
Mo 20.4. 20:00 Siri Hustvedt – Dance Around th…
Mi 22.4. 20:00 Walter Lietha - Drum sing i gra…
Do 23.4. 19:30 Coup de cœur
mit Gästen
Fr 24.4. 20:00 Divine Comedy
Sa 25.4. 20:00 Divine Comedy
So 26.4. 19:00 Im Bann der Quarzkristalle
Mo 27.4. 20:00 Walter Lietha - Drum sing i gra…
Di 28.4. 20:00 Le Chant des forêts
Mi 29.4. 20:00 Divine Comedy
Do 30.4. 20:00 La mia famiglia italiana
Serata italiana mit Apéro ab 19 h - Vorpremiere
Fr 1.5. 20:00 Primavera
Sa 2.5. 20:00 Primavera
So 3.5. 19:00 Melodie
Mo 4.5. 20:00 Im Bann der Quarzkristalle
Mi 6.5. 20:00 Primavera
Fr 8.5. 17:30 KFF 2026
Kanti Film Festival
20:00 Palestine 36
Sa 9.5. 20:00 Palestine 36
So 10.5. 19:00 Primavera
Mo 11.5. 20:00 Palestine 36
Mi 13.5. 20:00 Primavera
Do 14.5. 15:00 Das Boot ist voll
SeniOrient
19:00 Hirschfeld – Unbekannter Bekann…
Fr 15.5. 20:00 Rose
Sa 16.5. 20:00 Rose
So 17.5. 19:00 Tatti – Paese di sognatori
Mo 18.5. 20:00 Rose
Mi 20.5. 20:00 Don't Let the Sun
Fr 22.5. 20:00 Don't Let the Sun
Sa 23.5. 20:00 Tatti – Paese di sognatori
So 24.5. 19:00 Rose
Mo 25.5. 19:00 Le Chant des forêts
Mi 27.5. 20:00 Gelbe Briefe
Goldener Bär Berlinale 2026
Do 28.5. 20:00 Un cuento chino
De Cine mit Tapas ab 19 h
Fr 29.5. 20:00 Tatti – Paese di sognatori
Sa 30.5. 20:00 Don't Let the Sun
So 31.5. 19:00 Divine Comedy
Mo 1.6. 20:00 Gelbe Briefe
Do 4.6. 19:00 Rose
So 7.6. 19:00 Herbstfeuer
Do 11.6. 15:00 Topkapi
SeniOrient
Mo 15.6. 20:00 Tatti – Paese di sognatori
Di 11.8. 0:00 Sommerpause
Sommerpause bis 13. August
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There Is No Evil

Von Mohammad Rasoulof / Iran / 2020

Heschmat, Pouya, Javad und Bahram sind vier Männer, die einander nicht kennen, aber ein gemeinsames Schicksal teilen: Sie mussten eine Entscheidung fällen, die ihre Existenz und die ihrer Lieben betraf. Mohammad Rasoulof regt uns in seinem Meisterwerk an, darüber nachzudenken, wie Männer und Frauen auch in schwierigen Situationen ihre Freiheit behaupten können. Sein Film ist ein Plädoyer für das Leben in Selbstbestimmung.

Heschmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, der seinem Alltag nachgeht und doch Tabletten zum Einschlafen benötigt. Der junge Rekrut Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten; er bekommt den Befehl, genau das zu tun. Javad ahnt nicht, dass sein Heiratsantrag nicht die einzige Überraschung für seine Geliebte an ihrem Geburtstag bleiben wird. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als seine Nichte ihn besucht, beschliesst er, ihr den Grund für sein Aussenseiterdasein zu offenbaren.

Die vier unabhängig voneinander erzählten Episoden, mit denen «There is no Evil» (Sheytan vojud nadarad) komponiert ist, sind Variationen über die moralische Kraft. Anhand von vier unterschiedlichen Menschen, die einander nicht kennen, die aber ein gemeinsames Schicksal teilen, blickt Mohammad Rasoulof (Men of Integrity) ins Leben unter einem repressiven Staat, der es seinen Bürgerinnen und Bürgern verunmöglicht, sich nicht schuldig zu machen. Er fragt danach, bis zu welchem Grad individuelle Freiheit unter einem despotischen Regime und scheinbar unentrinnbaren Bedrohungen möglich ist. Der Filmemacher verknüpft seine Handlungsfäden nur lose, und dennoch sind sie auf unerschütterliche Art miteinander verbunden. Mit jeder seiner Figuren fordert er uns auf, darüber nachzudenken, wie wir die Situationen wahrnehmen und wie wir uns verhalten würden. So ist denn der verdiente Gewinner des Goldenen Bären an der Berlinale 2020 ein starkes Plädoyer fürs Leben.

Dauer: 150 Minuten
Sprache: Farsi/deutsch/französisch
Altersfreigabe: 16
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