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Spielplan

Mi 18.2. 20:00 Princess Mononoke
Fr 20.2. 20:00 Promis le ciel
Sa 21.2. 20:00 Promis le ciel
So 22.2. 19:00 Princess Mononoke
Mo 23.2. 20:00 Promis le ciel
Mi 25.2. 19:00 Kokuho – The Master of Kabuki
Fr 27.2. 20:00 Broken English
Sa 28.2. 20:00 Broken English
So 1.3. 15:00 Momo
Familienkino
19:00 Broken English
Mo 2.3. 20:00 Father Mother Sister Brother
Mi 4.3. 20:00 Der Mann auf dem Kirchturm
Do 5.3. 20:00 Historias para no contar
De Cine - mit Tapas ab 19 Uhr
Fr 6.3. 20:00 Melodie
Sa 7.3. 20:00 Melodie
So 8.3. 19:00 Melodie
Mo 9.3. 20:00 Mes petites amoureuses
Di 10.3. 20:00 Der Eismann
SAC-Filmabend
Mi 11.3. 20:00 Promis le ciel
Do 12.3. 15:00 Mes petites amoureuses
SeniOrient
Fr 13.3. 20:00 Nouvelle Vague
Sa 14.3. 20:00 Nouvelle Vague
So 15.3. 15:00 Leonora in the Morninglight
Vorpremiere mit Gästen
19:00 Nouvelle Vague
Mo 16.3. 20:00 A bout de souffle
Mi 18.3. 20:00 Nouvelle Vague
Do 19.3. 19:30 Der sanfte Lauf
Hommage Bruno Ganz - mit Verena Buss
Fr 20.3. 20:00 Dans la ville blanche
Hommage Bruno Ganz
Sa 21.3. 20:00 The Party
Hommage Bruno Ganz
So 22.3. 19:00 Die Ewigkeit und ein Tag
Hommage Bruno Ganz
Mo 23.3. 20:00 Der sanfte Lauf
Hommage Bruno Ganz
Mi 25.3. 20:00 Messer im Kopf
Hommage Bruno Ganz
Fr 27.3. 19:30 Vitus
Hommage Bruno Ganz - mit Fredi M. Murer
Sa 28.3. 20:00 Le Chant des forêts
So 29.3. 19:00 Le Chant des forêts
Mo 30.3. 20:00 Le Chant des forêts
Mi 1.4. 20:00 Le Chant des forêts
Do 9.4. 15:00 Rio Bravo
SeniOrient
Fr 8.5. 17:30 KFF 2026
KantFilmFestival
Do 14.5. 15:00 Das Boot ist voll
SeniOrient
Do 11.6. 15:00 Topkapi
SeniOrient
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Il gattopardo

Von Luchino Visconti / Italien / 1963

Am 23. September ist Claudia Cardinale 87-jährig gestorben. In seinem Nachruf in der FAZ hat Andreas Kilb geschrieben, dass es in der Filmgeschichte viele unvergessliche Szenen geben würde, dass es aber wenige gibt, «bei denen man das Gefühl hat, dass sie nicht durch Kunst und Können, sondern durch eine Art Zauberei entstanden sind, Momente, in denen einfach alles stimmt: die Stimmung und das Licht, der Rhythmus und die Musik, die Schauspieler und der Blick der Kamera. Claudia Cardinale hat zwei dieser Szenen erlebt.»

Wir teilen diese Einschätzung und lassen zum Beweis mit einer tiefen Verbeugung die beiden Filme über die Festtage wieder einmal in vollem Leinwandglanz aufscheinen. Die eine Szene, die der Filmkritiker meint, findet sich in Luchino Viscontis Verfilmung von Giuseppe Tomasi di Lampedusas Roman «Il Gattopardo», die andere in Sergio Leones Kultwestern «Once Upon A Time in the West». Die erste ist der Tanz von La Claudia mit Burt Lancaster, die zweite ihre Ankunft in der Westernstadt.

Der traumhaft epische «Gattopardo» ist im Sizilien der 1860er-Jahre angesiedelt. Don Fabrizio, der alte Fürst von Salina, arrangiert sich mit den aufstrebenden bürgerlich-liberalen Kräften, indem er seinen Neffen Tancredi Falconeri (Alain Delon) mit Angelica Sedara, der Tochter des opportunistischen Bürgermeisters, verheiratet. Gleichzeitig aber verweigert er seine Mitarbeit am neuen Königreich Italien. Wenn Lancaster und die Cardinale vor dem versammelten Adel in einen Walzer gleiten, treten sie «in den Traum des anderen ein, ihren Traum von Glanz und Reichtum, seinen Traum, wieder jung zu sein.»

Geboren wurde Claude Joséphine Rose Cardinale 1938 als Kind von Nachfahren sizilianischer Auswanderer in Tunis. Sie sprach Französisch und etwas Arabisch und Sizilianisch. Den ersten Filmauftritt hatte sie 1958 in Tunesien mit Omar Sharif (Goha). Hochitalienisch musste sie lernen, als Italiens Kino sie rief.

Dauer: 185 Minuten
Sprache: Italienisch/deutsch
Altersfreigabe: 14
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