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Breaking The Waves war 1 Mal im Kino Orient zu sehen, zuletzt im November 2002.

Breaking The Waves

Lars Von Trier, Dänemark, 1996
158 Min.

«Breaking the Waves» ist ein wundersames Melodrama über die Liebe, die Leiden schafft. Im äussersten Nordwesten Schottlands, auf den nur noch das Meer und der Himmel folgen, heiratet die strenggläubig erzogene Bess den von ihr auserwählten Bohrinselarbeiter Jan in einem Film, der nicht nur ihr, der auch dem Publikum den Boden unter den Füssen wegzieht. Am Rand der zivilisierten Welt angesiedelt, in einem Ort, an dem die Menschen noch eine direkte Verbindung zum Himmel aufrechterhalten, beschreibt sein Film eine totale Hingabe und praktiziert sie gleich auch selber. Bess hat einen Arbeiter von der Ölbohrinsel angelacht und ist wild entschlossen, den Auserwählten zu heiraten und fortan mit Haut und Haar für ihn da zu sein. Auch als ein Unfall ihn lähmt, ändert Bess ihre Devise nicht, im Gegenteil: Um Jan zu helfen, um ihn und ihre Liebe zu retten, opfert sie alles. Von einem hohen Grad an Unmittelbarkeit ist die filmische Umsetzung. Da wäre die Präsenz der jungen Emily Watson, von der Letztes gefordert wird, da ist der eigenwillig-direkte Stil von Lars von Trier, getragen von der stürmischen Kameraarbeit Robby Müllers.

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