© Kino Orient  

B come Béjart

Marcel Schüpbach, Schweiz, 2002
95 Min.

Direkt vom Filmfestival Venedig zur Vorpremiere im Orient: Das filmische Porträt des grossen Choreographen Maurice Béjart, der von seiner Arbeit sagt: "Bei der Geburt redet man oft davon, dass jemand das Licht der Welt erblickt habe. Ein anderes Licht ist jenes der Tanzstudios, der Spiegel, der Leerräume, der Proben. Im Studio existiere ich, da habe ich keine Schmerzen, kein Alter, keine Probleme. Im Studio herrscht das reine Licht." In der Zeit vom Februar bis Juni 2001 ist der Westschweizer Filmemacher Marcel Schüpbach, selber ein Fanatiker der Lichtarbeit, Maurice Béjart ins Labyrinth der Kreation gefolgt, hat festgehalten, wie er sein neues Ballet "Lumière" entwickelte, von den Proben bis hin zur Premiere. Béjart führt den Ball mit seiner unglaublichen Jugend von 75 Jahren, da erstrahlt eine Passion für eine Arbeit, da finden sich Künstler wieder, die die Existenz Béjarts zutiefst geprägt haben: Bach, Brel, Barbara. Entstanden ist ein im wahrsten Sinn bewegendes "portrait-vérité" (Bild vorne).

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