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Monte Grande - Was ist das Leben war 4 Mal im Kino Orient zu sehen, zuletzt im Februar 2005.

Monte Grande - Was ist das Leben

Franz Reichle, Schweiz, 2004
84 Min.

Wie können Körper und Geist als ganzheitliches Wesen existieren? Der chilenische Neurobiologe Francisco Varela beschäftigte sich von seiner Kindheit bis zu seinem frühzeitigen Tod mit dieser Frage. Die Struktur des Films von Franz Reichle (Das Wissen vom Heilen) basiert auf Varelas nicht linearem Denken und fokussiert auf Autopoiesis, Ethik, Bewusstsein, Meditation und Sterben. Erzählt und reflektiert wird von ihm selbst, von seinen Familienangehörigen, von führenden Wissenschaftern, engsten Freunden und Denkern wie Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama, Heinz von Foerster, der Vater der Kybernetik, Evan Thompson, Anne Harrington, Humberto Maturana und anderen. Drei Kernthemen prägen den Film: die Beziehung zwischen Körper und Geist (Verkörperung), der Sinn persönlicher Verantwortung (Autonomie) und die Spiritualität. Die NZZ schrieb: «Einfach und klar wird die Begrifflichkeit vorgestellt, zum Teil auch in unaufdringlicher Visualisierung. Zentral ist das Konzept der Autopoiesis, des , das Varela zusammen mit Humberto R. Maturana entwickelte. Danach ist das Leben verstanden als ... Varela spricht vom ... Franz Reichle hat einen ausserordentlich dichten und sehr schönen Film gemacht, der gewiss einen konzentrierten Betrachter fordert, diese Konzentration aber auch befördert.»

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