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The chinese lives of Uli Sigg war 3 Mal im Kino Orient zu sehen, zuletzt im April 2016.

The chinese lives of Uli Sigg

Michael Schindhelm, Schweiz, 2016
93 Min.

Der Schweizer Uli Sigg hat in der Zeit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas nach Mao eine wesentliche Rolle gespielt, die bis heute anhält. Um China besser zu verstehen, wendet sich der 1980 als Unternehmer und Wirtschaftsexperte ins Land gerufene Sigg der Kunst zu und trägt über Jahre hinweg die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst der Welt zusammen. Michael Schindhelms Film gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in das spannende und aussergewöhnliche Leben des Unternehmers, Diplomaten und Kunstsammlers. Bedeutende Gegenwartskünstler wie Ai Weiwei, Zeng Fanzhi, Cao Fei, Fang Lijun oder Wang Guangyi betrachten ihn als Freund und Mentor, dem sie ihre Werke anvertrauen konnten, um sie vor der willkürlichen Zerstörung der Autoritäten zu schu╠łtzen. Den grössten Teil all der gesammelten Arbeiten übergibt Uli Sigg dem Museum M+ in Hong Kong, welches voraussichtlich 2019 eröffnet und die Werke dem breiten Publikum präsentieren wird. Er selber hat eine schöne Auswahl in die Schweiz mitgebracht, wo Sigg inzwischen wieder vorwiegend lebt. Das Dokument eines aufmerksamen Zeitgenossen.

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