Orientkino Programm http://www.orientkino.ch/ Aktuelles Programm des Kino Orient in Baden/Wettingen de-CH (c) orientkino.ch Kino Orient, Wettingen http://www.orientkino.ch/kinoorient.gif http://www.orientkino.ch/ Félicité von Alain Gomis, Kongo Was für eine feine Liebesgeschichte! Félicité ist eine stolze, unabhängige Frau, die als Sängerin in einer Bar in Kinshasa arbeitet. Wenn sie auf die Bühne geht, scheint sie den Alltag zu vergessen, lassen sich alle vom Rhythmus der melancholischen und kraftvollen Melodien anstecken. Als Félicités Sohn nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, versucht sie verzweifelt, das Geld für eine Operation aufzutreiben, während Tabu ihren Kühlschrank flickt. Dieser Film ist eine Wucht, erzeugt durch seine elementar wirkenden Kräfte: Eine Frau, die Liebe, die Musik, die Stadt Kinshasa, das wunderbar Krude der Bilder.

Spieldaten:
Montag 23. Oktober - 1:00
Dienstag 24. Oktober - 2:00
Sonntag 29. Oktober - 21:00
Donnerstag 16. November - 2:00
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The Square von Ruben Östlund, Schweden Es war nicht selbstverständlich aber wohlverdient, dass der schwedische Spielfilm «The Square» heuer mit der Goldenen Palme nach Hause reiste. Der Film ist eine scharfsinninge und unterhaltsame Auseinandersetzung mit dem Kunstbetrieb. Christian ist der smarte Kurator eines grossen Museums in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist «The Square». Sie dreht sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Doch wie bei den meisten modernen Menschen reicht auch bei Christian das Vertrauen nicht weit – er wohnt abgeschottet in einem stylishen Apartment und würde seinen Tesla nicht unbeaufsichtigt in einer zwielichtigen Gegend parken.

Spieldaten:
Donnerstag 26. Oktober - 2:00
Samstag 28. Oktober - 2:00
Sonntag 29. Oktober - 2:00
Montag 30. Oktober - 1:00
Dienstag 31. Oktober - 2:00
Donnerstag 02. November - 2:00
Freitag 03. November - 2:00
Montag 06. November - 1:00
Donnerstag 09. November - 2:00
Samstag 11. November - 2:00
Dienstag 14. November - 2:00
Freitag 24. November - 2:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1118
Ultimos dias en La Habana von Fernando Pérez, Kuba Diego und Miguel leben mitten in Havanna, ohne jeglichen Komfort. Miguel verdient sein Geld als Tellerwäscher in einem privat geführten Restaurant und kümmert sich, mit Nachbarn und Familie, um den kranken Diego. Der Filmemacher Fernando Pérez erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft mit Blick auf ein Kuba im Umbruch. Eine nostalgische Liebeserklärung an die kubanische Hauptstadt Havanna und ihre BewohnerInnen. Der Kubaner Fernando Pérez ist bei uns kein Unbekannter. Mit dem märchenhaften Spielfilm La vida es silbar (Das Leben, ein Pfeifen) hat er 1999 im Kino einen Grosserfolg gelandet – allein in der Schweiz haben mehr als 120 000 Leute den Film gesehen.

Spieldaten:
Mittwoch 01. November - 1:00
Samstag 04. November - 2:00
Sonntag 05. November - 2:00
Sonntag 05. November - 22:00
Dienstag 07. November - 2:00
Donnerstag 23. November - 2:00
Sonntag 26. November - 2:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1124
Monteverdi für die Insel von Arthur Spirk, Schweiz Ein doppeltes Jubiläum war Anlass für ein ausserordentlich festliche Eröffnung der Wettinger Sommerkonzerte: Vor 500 Jahren wurde die Klosterkirche Wettingen nach dem Brand wieder eingeweiht. Vor 450 Jahren wurde der grosse Komponist der Spätrenaissance Claudio Monteverdi geboren. Montevedis Marienvesper, welche der Chor der Kantonsschule Wettingen unter Leitung von Cristoforo Spagnuolo zur Aufführung brachte, gehört zu den epochalen Werken und wurde zusammen mit einem professionellen und spezialisierten Ensemble dreimal erfolgreich aufgeführt. Zwei eindrückliche Aufführungen in der auch architektonisch geradezu prädestinierten Klosterkirche Wettingen und ein Konzert in der der Stadtkirche Brugg zeigten, auf welch hohem Niveau sich der Chor der KSWE Jahr für Jahr bewegt.

Spieldaten:
Mittwoch 08. November - 1:30
Freitag 10. November - 2:00
Sonntag 12. November - 22:00
Sonntag 19. November - 22:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1126
C'eravamo Tanto Amati von Ettore Scola, Italien Das ist eine der schönsten Liebeserklärungen ans Kino und eine an die Italianità, ans Leben und ans Lieben. Nino Manfredi, Vittorio Gassman, Stefano Satta Flores und Stefania Sandrelli spielen die Hauptrollen in dieser Reise durch Italiens Geschichte des dritten Viertels des 20. Jahrunderts. Figuren wie Vittorio De Sica, Federico Fellini und Marcello Mastroianni treten als sie selber auf, die beiden letzteren bei den nachgestellten Dreharbeiten zu «La dolce vita» am Trevibrunnen in Rom mit jener unvergesslichen Szene, in der die Anita Ekberg ins Wasser steigt. Wir folgen in Ettore Scolas filmischer Perle dem Lebensweg dreier Freunde im Italien der Nachkriegsjahrzehnte und erleben, wie Menschen sich über die Zeit hinweg entwickeln können. Der Film blendet zurück, um kaleidoskopartig die Geschichte zwischen Utopie und Anpassung zu entfalten und über eine der Figuren auch die Geschichte des italienischen Kinos.«C’eravamo tanto amati» (Wir haben uns so sehr geliebt) ist ein Film, der ans Herz geht und der uns gleichzeitig ein Land und seine Menschen über eine lebensnahe Erzählung nahe bringt. Eine schwungvolle, unterhaltsame, elegante Tragikomödie, die ihren bitteren Tenor mit satirischen Zwischentönen ausbalanciert.

Spieldaten:
Donnerstag 09. November - 21:00
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Daniel Hope - Musik des Lebens von Nahuel Lopez, Schweiz Daniel Hope ist er einer der bedeutendsten Violinisten der Gegenwart. Seine aussergewöhnliche Lebensgeschichte beginnt 1973 in Südafrika, wohin seine Eltern vor den Nazis geflüchtet waren. Hier gerät die Familie jedoch bald ins Visier des Apartheidregimes und muss sich wieder absetzen. Schliesslich wächst Daniel Hope in England auf, wo er als kleiner Junge seinen späteren Mentor, den weltbekannten Geiger Yehudi Menuhin, kennenlernt. Daniel Hope ist als grossartiger Geiger der Gegenwart auf den grössten internationalen Bühnen zu Hause. Der Filmemacher Nahuel Lopez porträtiert den Violinisten im Jahr 2016, das aus mehreren Gründen ein besonderes Jahr für ihn ist: Daniel Hope wird zum Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters ernannt und kann sich damit endlich den Traum erfüllen, mit einem renommierten Ensemble zu musizieren und zu proben.

Spieldaten:
Sonntag 12. November - 2:00
Montag 13. November - 1:00
Dienstag 28. November - 2:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1128
Was bleibt von Hans-Christian Schmid, Deutschland Marko (Lars Eidinger) fährt mit dem kleinen Sohn von Berlin zu seinen Eltern, in ihr geschmackvoll eingerichtetes Haus im Grünen. Der Vater (Ernst Stötzner) hat seinen erfolgreichen Verlag verkauft und plant eine Studienreise in den Nahen Osten. Alles scheint in schönster Ordnung. Doch dann verkündet beim Essen Markos Mutter (Corinna Harfouch) völlig überraschend, dass sie die Medikamente, dank denen sie ihr Leben besser im Griff hatte, nicht mehr nimmt und nicht mehr braucht. Marko reagiert positiv auf diese Neuigkeit. Der Rest der Familie jedoch ist entsetzt und befürchtet, die Mutter könnte einen Zusammenbruch erleiden und das Leben aller aus dem Gleichgewicht bringen. Der deutsche Regisseur Hans- Christian Schmid erzählt in «Was bleibt», der im Wettbewerb des Filmfestivals in Berlin gezeigt wurde, von einer gut situierten Familie, deren Gefühlskosmos arg durcheinander gewirbelt wird.

Spieldaten:
Freitag 17. November - 2:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=768
Banana Pancakes and the Lonely Planet von Daan Veldhuizen, Laos Der Filmemacher Daan Veldhuizen hat sich in ein entlegenes Dorf in Laos begeben, um mit Einheimischen und Reisenden übers Reisen nachzudenken und übers da und anderswo Sein. Muang Ngoi ist mit seiner Lage am Fluss allein schon landschaftlich einzigartig, aber man kann das, was der Filmemacher beobachtet, übertragen in ungezählte andere Länder, und das ist eine der grossen Stärken des Films. Er setzt an in der Regenzeit, wenn die Jugendlichen vor Ort mit ihren Träumen noch allein sind, und gleitet nahtlos über zu den mit dem Wetterwechsel eintrudelnden Backpackers, die mit dem Lonely Planet im Gepäck hierher zum Geheimtipp gefunden haben und für eine kurze Zeit aussteigen wollen.

Spieldaten:
Samstag 18. November - 2:00
Sonntag 19. November - 2:00
Montag 20. November - 1:00
Dienstag 21. November - 2:00
Samstag 25. November - 2:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1127
Chrieg von Simon Jacquemet, Schweiz Bereits zum dritten Mal organisiert das Kino Orient zusammen mit der Kanti Wettingen einen thematischen Schwerpunkt, bei dem Filme vorgestellt und gezeigt werden. Im Winter 17/18 stehen «Formen der Gewalt» im Fokus, den Anfang macht ein einheimischer Film: «Chrieg» von Simon Jaquemet. Matteo ist 15, mädchenhaft und die ganze Welt ist gegen ihn. Er hat keine Freunde und seine Eltern scheinen in einem anderen Universum zu leben. Eines Nachts wird er von zwei Männern aus dem Bett geholt: Seine Eltern schicken ihn auf eine abgelegene Alp, wo er den Sommer mit harter Arbeit unter Aufsicht einer Bauernfamilie verbringen soll.

Spieldaten:
Dienstag 21. November - 23:30
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1129
Stray Dog von Akira Kurosawa, Japan Haben Sie schon mal einen Film noir mit Toshiro Mifune gesehen? Er ist noch jung, jener Schauspieler, er rund um die Welt bekannt werden sollte mit Meisterwerken wie «Rashomon» oder «Die sieben Samurai», der Akira Kurosawas Darsteller bleiben sollte bis hin zum Spielfilm «Doktor Rotbart». Hier hat er einen Krimi gestaltet auf dem Hintergrund der jüngsten und überhaupt nicht verarbeiteten japanischen Kriegsvergangenheit, von der viele der Figuren erzählen, egal ob Frau oder Mann.«Stray Dog» spielt während des schwül-heissen Sommers in Tokyo des Jahres 49. Dem blutjungen und völlig unerfahrenenn Inspektor Murakami (Toshiro Mifune) wird in einem überfüllten Bus die geladene Dienstwaffe aus der Jackentasche gestohlen.

Spieldaten:
Montag 27. November - 1:00
Donnerstag 30. November - 2:00
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http://www.orientkino.ch/filme.php?id=1125